[sinn]terview #7: Martin (anonym)

Hier nun das siebte [sinn]terview!
Was genau das ist, erfahrt ihr hier!
Zur Person: Martin (anonym)

  1. Womit beschäftigst du dich aktuell, was interessiert dich gerade?
    „Flüchtlingsdrama und die Maßnahmen der EU. Wir verbrennen Milliarden in der Hypo, Stuttgart21, Flughafen Berlin/Brandenburg… Für die Flüchtlinge geben wir aber „nur“ Geld aus um zu verhindern, dass sie zu uns kommen können. Fern bleiben von unseren Straßen. Aus den Augen aus dem Sinn. :(„
  2. Was ist dir in deinem Leben besonders wichtig?
    „Fairness.“
  3. Wenn du dir die Erde in 100 Jahren vorstellst – was, glaubst du, wird sich im Vergleich zu heute ändern?
    „Ich hoffe, die Ausbeutung der Wehrlosen. Ich glaube, dass Labels wie Bio und FairTrade an Bedeutung gewinnen und die Menschen zunehmend erkennen, dass die Welt nur dann schön ist, wenn alle ein respektvolles Leben führen können. Bis der Mensch nicht mehr das grausamste und rücksichtloseste Lebewesen des Planeten ist, wird es aber länger als 100 Jahre brauchen, fürchte ich.“
  4. Angenommen, heute Abend beim einschlafen kannst du dir etwas wünschen, das über Nacht in Erfüllung geht – was wäre es?
    „Dass pro Jahr nicht mehr als eine Tierart ausstirbt.“
  5. Wenn du dich selbst am Tag deiner Geburt besuchen könntest – welchen Rat würdest du dir mit auf den Weg geben?
    „Am Tag meiner Geburt? Darf ich mich zum 6. Geburtstag besuchen? Dort würde ich mir raten, mutig zu sein, Dinge auszuprobieren. Anderen Lebewesen möglichst nicht zu schaden. Dopamin nicht zu sparen und möglichst bald „Eines Tages werden wir alt sein“ von Julia Engelmann zu hören (http://anti-uni.com/eines-tages-baby-werden-wir-alt-sein)“
  6. Stell dir vor, du blickst mit 120 Jahren auf dein Leben zurück – was würde dir das Gefühl geben, dass dein Leben sinnerfüllt war?
    „Wenn es keine „großen“ Dinge mehr gibt, die ich hätte machen wollen. Wenn es keine Leichen auf meinem Weg gibt. Wenn ich mich im Laufe der Jahre verändert habe und ich mit diesem 120-Jährigen zufrieden bin.“
  7. Was fällt dir sonst noch zum „Sinn des Lebens“ ein, was ist für dich noch ungesagt?
    „Als ich vor 4 Jahren durch den Wald flog und am Waldboden dann den ersten Atemzug nahm, da sah ich auf mein Leben zurück und sah, dass es gut war. Wenn ich jetzt sterbe, hätte ich nichts zu bereuen. Nein, ich war nicht perfekt. Aber ich habe mich bemüht und keine allzugroßen Fehler gemacht. Ich habe mein Leben genossen und nicht an den falschen Enden gespart. Ich kann mit dem was ich erlebt habe und mit den Gedanken, die ich hinterlassen werde, zufrieden sein. Für mich ist der Sinn des Lebens zu lernen, sich zu entwickeln, zu verändern. Sich an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Möglichst oft glücklich zu sein und andere glücklich zu machen und möglichst wenig Unglück zu verbreiten.“

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