Meditieren für Anfänger: 3 super einfache Übungen

Du hast schon viel von den Vorteilen von Meditation gehört, doch irgendwie hast Du noch nicht so richtig den Zugang gefunden? Vielleicht hast Du Dich auch schon mal hingesetzt und versucht, an „nichts“ zu denken, aber dann schwindeln sich doch ständig Gedanken und Sorgen hinein? Möglicherweise denkst Du, dass Meditieren lernen einfach zu viel Zeit in Anspruch nimmt?

Für die folgenden 3 Übungen brauchst Du kaum Zeit, sie sind aber dennoch sehr effektiv und bereiten Deinen Geist sanft auf den Zustand der meditativen Ruhe und Achtsamkeit vor. Ich verwende sie selbst regelmäßig in Phasen, wo ich länger nicht zum Meditieren gekommen bin oder einfach mal kurz „zwischendurch“ meinen Geist beruhigen möchte. 🙂 Hier sind sie:

  1. Geführte Meditationen – das „Wohlfühlprogramm“: es gibt mittlerweile zahlreiche geführte Meditationen, bei denen man nichts tun muss außer es sich bequem zu machen und zuzuhören. Besonders begeistern mich hier die geführten Meditationen von „Kalashatra Govinda“ (zB. die Chakren-Heilmeditationen, die pro Chakra nur 10 Minuten dauern), aber auch auf YouTube finden sich viele kurze und längere geführte Meditationen (zB. diese von „Meditation Selbstwärts„).
  2. Alles in Zeitlupe: Mache für ein paar Momente eine bestimmte Bewegung in (fast schon übertriebener) Zeitlupe. Zum Beispiel kannst Du Dich in Zeitlupe anziehen, oder in Zeitlupe im Kochtopf umrühren, oder in Zeitlupe die Hände waschen. Durch die extrem langsame Bewegung werden Deine Gedanken beruhigt, da Du Dich voll und ganz auf die Ausführung der langsamen Bewegung konzentrieren musst und Du das Tempo Deiner Gedanken dadurch gut bremsen kannst. (Fortgeschrittene Variante: versuche, langsam die Geschwindigkeit zu erhöhen, aber dennoch die selbe Achtsamkeit beizubehalten.)
  3. Wippen und Summen: Klingt komisch, beruhigt den Geist und die Gedanken aber sehr! Einfach gemütlich hinsetzen oder seitlich hinlegen, mit dem Oberkörper sanft hin und her wippen (vor & zurück) und dabei einen Ton summen, der Dir angenehm ist. Dies machst Du für einige Zeit, bis Du das Gefühl hast, dass es nun genug ist. Dann beendest die Bewegung und spürst für ein paar Momente dem Klang des Tons und dem Schaukeln in Deinem Körper nach. Dein Atem ist dabei ruhig.

Es kann anfangs passieren, dass man lachen muss bei der ein oder anderen Technik, aber das ist durchaus erlaubt! 🙂 Einfach versuchen, wieder in die Übung zurückzufinden. Viel Freude beim Ausprobieren!

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