Mandala

Mandala: Farbenfroh in die Entspannung

Bist du gestresst und findest einfach keine Entspannung? Wird dir gerade alles zu viel, zu schnell, zu hektisch? Ist der Druck gerade zu hoch und will einfach nicht weniger werden? Dann nimm dir ein paar bunte Stifte (Buntstifte oder Filzstifte) und leg dir ein Mandala-Malbuch zu! „Ein Malbuch?!“ – Ja, ein Malbuch! 🙂 Kaum etwas wirkt so beruhigend wie das Ausmalen eines Mandalas, überzeug dich selbst.

mandala00006Doch was ist ein Mandala überhaupt? Das Wort „Mandala“ kommt ursprünglich aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „Kreis„. Es ist die Abbildung einer geometrischen Struktur, welche auf einen Mittelpunkt ausgerichtet ist (eben wie ein Kreis). Es gibt quadratische und runde Mandalas, manchmal aber auch dreieckige. Aufgrund ihrer Konzentration auf einen Mittelpunkt stehen Mandalas auch oft für das Universum, aufgeteilt auf drei Ebenen: Himmel, Erde und Unterwelt.

mandala00003Ursprünglich kommen Mandalas aus dem tibetischen Buddhismus, und haben sich von dort aus in ganz Ostasien verbreitet. Im tibetischen Buddhismus bilden Mandalas Paläste ab, welche aus der Vogelperspektive betrachtet werden und in denen verschiedene Buddhas positioniert werden. Beeindruckend ist vor allem, dass diese Mandalas mit gefärbtem, hauchfeinem Sand hergestellt werden, oftmals in tage- oder wochenlanger Arbeit. Sobald das Mandala fertig ist, wird es mit einem Wisch zerstört – dies steht sinnbildlich für die Vergänglichkeit und soll die Anhaftung an der physischen Ebene reduzieren.

MandalaMittlerweile haben Mandalas auch ihren Weg in den „Westen“ gefunden, eben in Form von Ausmalbildern. Mandala-Ausmalbücher liegen im Trend, es gibt sie überall zu kaufen beziehungsweise kann man sich auch selbst Ausmalbilder ausdrucken (zB. hier: www.mandala-bilder.de).

Ich male regelmäßig Mandalas aus – es ist eine der schnellsten und effizientesten Methoden, sich in einen tiefen und sehr ruhigen Gemütszustand zu bringen.

MandalaDas Besondere an Mandalas ist, dass keines dem anderen gleicht! Man wählt meist unbewusst stimmungsabhängig andere Farben aus, entscheidet sich für bestimmte Muster, malt mal fester, mal sanfter aus. Dadurch entstehen Unikate, die ein Abbild deines Innenlebens darstellen. Wenn du möchtest, kannst du abschließend noch ein bisschen über deinem Mandala-Bild meditieren und sehen, was es mit dir macht und wie es auf dich wirkt.

Probier es aus, ich verspreche dir: Bunter kannst du dich nicht entspannen. 🙂

Hier im Zeitraffer die Entstehung eines Sandmandalas:

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